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RADON

Radon ist ein vorkommendes, radioaktives Gas. Es ist nachgewiesen gesundheitsschädlich und kann zu oft tödlich verlaufenden Lungenkrebs führen. Radon gehört zu den Edelgasen, d.h. es ist chemisch inert, reagiert also nicht mit anderen Substanzen. Es entweicht je nach geologischer Situation mehr oder weniger stark aus allen Böden.

Illustration - natürliche Zerfallsreihe Uran

Metapher - Radon im Haus

Quelle: fotolia und radonsanierung24.com

Gebildet wird es beim radioaktiven Zerfall vom Schwermetall Radium, welches selbst aus schwermetallischem Uran entsteht. Spuren solcher Schwermetalle gibt es in jedem Gestein. Uran ist seit der Erdentstehung als natürlicher Bestandteil in der Erdkruste enthalten. Durch den Zerfall von Uran bilden sich neue Stoffe, die in weiteren radioaktiven Umwandlungsprozessen Radon-Gas entstehen lassen.

Illustration - Das Erd-Innere

Uranhaltiges Gestein

Grossbaustelle

Radongas kommt deshalb auf unserem gesamten Planeten im Boden, in der Luft und im Wasser vor. Es ist farb-, geschmack- und geruchlos und kann daher vom Menschen nicht unmittelbar wahrgenommen werden. Da das Gas aus dem Boden entweicht, ist die Radonkonzentration besonders im Keller oder erdberührten Bereichen erhöht.


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Die Radonkonzentrationen unterscheiden sich enorm von Region zu Region. Vor allem das Alter, die Bauweise und der Zustand eines Gebäudes spielen eine Rolle, ob Radon in Räume eindringen kann. Obwohl Radon unsichtbar ist, lässt es sich mit speziellen Messgeräten gut und schnell nachweisen. Jetzt gibt es in Deutschland ein neues Strahlenschutzgesetz: Ein besserer Schutz vor Radon am Arbeitsplatz wird hieraus resultieren. Arbeitgeber haben jetzt eine Messpflicht und bei erhöhten Radonwerten (>300 Bq/m3) eine Sanierungspflicht.